Übergangsregeln für das Rudern und Hygieneplan Corona (Gültig ab Samstag, 01.08.2020)


Wir richten uns nach den Verordnungen der Bayerischen Landesregierungund den Empfehlungen BLSV und BRV (Stand Juli 2020).

Das Vereinsgelände ist immer noch gesperrt, wir haben nur Ausnahmeregeln zum Rudern und nun zur Nutzung der WC im Flur !!!
( Zugang nur über die Haustür mit Chip; Warten bei Besetzt im Freien vor der Haustür; Kennzeichnung „Besetzt/ Frei“ an der Haustür).
Bei Betreten von geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht.
Falls die Regeln nicht beachtet werden, werden wir von unserem Hausrecht
Gebrauch machen und die Lockerungen zurücknehmen.


 1. Risiken in allen Bereichen minimieren: Sportler und Betreuer dürfen bei jeglichen Krankheitssymptomen nicht am Training teilnehmen. Die allgemein gültigen Hygieneregeln sind zu beachten.

 2. Das Rudern kann in allen Bootsklassen stattfinden, allerdings nur mit vorheriger Genehmigung durch den zuständigen Übungsleiter. Es dürfen nur die freigegebenen Boote benutzt werden. Steuermann immer mit Mund-/Nasenschutz. Ergofahren im Freien ist erlaubt.

 3. Die gültigen Abstandsregeln ( mind. 1,5m ) sind auf dem gesamten Vereinsgelände einzuhalten.

 4. Sport-Krafthalle, Duschen, Umkleiden, Ruderbecken, Clubraum, etc. bleiben gesperrt. Es dürfen nur die Bootshallen betreten und die Toiletten im Flur genutzt werden. Ruderinnen und Ruderer kommen bitte direkt in Sportkleidung zum Club. Unnötige Aufenthalte auf dem Gelände sind zu vermeiden.

5. Jede Fahrt ist ins Fahrtenbuch einzutragen. Das Fahrtenbuch gilt als Nachweis zur Nachverfolgung. Vor jeder Benutzung sind die Hände und die Tastatur zu desinfizieren.

6. Auf dem Steg und in den Bootshallen dürfen sich maximal 5 Personen mit entsprechendem Abstand gleichzeitig aufhalten. Ausnahme beim Achterrudern : 9 ! Beim Anlegen ist auf die aktuelle Situation an Land Rücksicht zu nehmen und ggf. auf dem Wasser zu warten.

7. Eine Rudereinheit ist in ARCW Booten auf max.90min. vom Ab-bis zum Anlegen begrenzt.

8. Die Bootspflege und -reinigung erfolgt im sonst üblichen Umfang. Die Skullgriffe und Rollsitze sind nach jeder Ausfahrt zu desinfizieren.


Herzliche Grüße,
Andreas Holz
Präsident

Absage Stiftungsfest

Liebe ARCWler,

unser Ruderbetrieb im Freien läuft langsam aber sicher wieder an und wir können wieder Mannschaftsboote mit bestimmten Auflagen rudern.

Aufgrund der aktuellen Situation müssen wir jedoch leider das am Samstag, 25.Juli geplante Stiftungsfest absagen.

Die eingeschränkten Möglichkeiten die Vereinsräume zu betreten, sanitäre Anlagen zu nutzen, die auf 100 Personen begrenzte Teilnehmerzahl und die weiteren derzeit gültigen Regeln haben uns bewogen, das Fest auf nächstes Jahr zu verlegen.

Für die vielen zu Ehrenden tut es uns natürlich leid, aber wir haben auch einen erheblichen Teil der Mitglieder und Gäste in Risikogruppen und möchten niemanden gefährden oder nicht einladen können.

Wir würden uns freuen, Euch Alle bei nächster Gelegenheit gesund und munter im Club begrüßen zu können.

Bis dahin,

mit herzlichen Grüßen

Euer

Andreas Holz

Präsident ARCW

Corona-Verfügung des Freistaats: Auch Rudern ist verboten

„Ich fahre doch nur im Einer alleine.“ Oder: „Das ist doch wie Radfahren – nur auf dem Wasser.“ Es ist für die Rudervereine nicht immer einfach, die Verfügung der Staatsregierung durchzusetzen, nach der alle Sportanlagen geschlossen sind – zu Land und auf dem Wasser. Es gibt viele Diskussionen und einige wollen ganz schlau sein. Dabei geht es den anderen Sportarten genauso. Der Verzicht fällt allen schwer.

Deshalb hier die Klarstellung gemäß der Allgemeinverfügung der Staatsregierung:

In Bayern gilt eine Schließung von Sport- und Freizeiteinrichtungen. Hierunter fallen sämtliche Einrichtungen der Rudervereine, die dem Gemeinschafts- oder Sportbetrieb dienen. Das sind   Vereinsräume, Bootshäuser, Steganlage, Sporträume, Umkleiden. Hier ist zu erwarten, dass die Regelungen seitens der Ordnungsbehörden und Gesundheitsämter sehr streng ausgelegt werden und eher mehr als unzulässig angesehen wird.

Diese Schließung ist den Mitglieder in geeigneter Form mitzuteilen.
Verstöße können als Ordnungswidrigkeiten und auch Straftaten geahndet werden.

Thomas Stamm: „Wer sich nicht daran hält, der schadet nicht nur seinem Verein, sondern insgesamt auch dem Rudersport.“

Deshalb der dringende Aufruf an alle Vereine, ihre Einrichtungen zu schließen und jede Benutzung bis auf weiteres zu untersagen. Das gilt auch für Privatboote.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage des BRV: www.ruderverband.de

Quelle: Bayrische Ruderverband

Bootsobleute – Kurs im März 2019

Als im Februar die Einladung von Peter Wimmer für einen Bootsobleute – Kurs ins Haus flatterte, war für mich sofort klar, dass ich mich anmelde. Sich endlich mal mit Themen wie Steuern, Sicherheit, Wasserverhältnisse, Wasserverkehrszeichen … konkret und gezielt auseinander zu setzen, das hatte ich mir schon lange gewünscht.

Der DRV wird in Zukunft erwarten, dass in jedem Boot ausgebildete Obleute die Verantwortung übernehmen. Diese Personen müssen nicht gleichzeitig Steuermann/Steuerfrau sein.

So trafen sich am 23. und 30. März 2019 Dreizehn Ruderinnen und Ruderer (Hildegund Breitenstein, Beate Dinkloh, Friederike Fehlig, Dieter Feitsch, Michael Flammersberger, Reinhard Keller, Matthias Kolb, Katrin Miller, Rainer Schäfer, Klaus-Jürgen Schulze, Hubert Väth, Angelika Winkler, Bernhard Zimmer) und brachten eine Vielfalt von Erfahrungen mit: ob seit knapp 50 Jahren auf dem Wasser oder erst seit kurzer Zeit.

So wurde auch Peters Bitte, dass er im theoretischen Teil nicht nur einen Vortrag halten wolle, sondern auch auf Fragen und Impulse der Teilnehmer*innen eingehen möchte, rege erfüllt: angeregt durch einem lebendigen Austausch ging der Vormittag schnell herum. Es tat so gut, in Ruhe endlich mal mehr über scheinbare Selbstverständlichkeiten zu lernen.

Nachmittags ging es dann aufs Wasser: ohne Steuer, alleine durch Ruderkommandos das Boot um die Insel zu lenken. Zu spüren, wie sensibel das Boot auf ein Kommando reagiert, wenn die Mannschaft das tut, was der Steuermann/die Steuerfrau sagt (und als Ruderer das auch macht, was gesagt wird, obwohl man es in dem Moment eigentlich besser weiß!) Nur so konnten wir immer sicherer das Boot lenken.

Am 30. 3. trafen wir uns dann zur „Prüfung“: als Vorbereitung diente für den theoretischen Teil der 10-seitige Fragenkatalog vom DRV: empfehlenswert, sich den mal anzuschauen.

https://www.rudern.de/sites/default/files/downloads/drv_steuer-und-obleute_pruefungsfragen_loesungen_01.pdf

Bei der wunderbaren Frühlingssonne ging es dann aufs Wasser und wir durften Peter Wimmer bzw. Miriam McDonogh unser „Können“ zeigen.

Einstimmig war zum Abschluss die Meinung, dass die gemeinsamen Stunden eine wertvolle Zeit waren und eigentlich vielen im Club gut tun würde. Von Herzen Dank für die Initiative, lieber Peter … und bitte mehr davon!

Sicher Rudern – Anforderungen an Steuer- und Obleute

In der Ruderordnung des ARCW sind unter Punkt 3 die Anforderungen an Steuer- und Obleute festgelegt.

Was sind überhaupt Steuerleute im Sinne der Ruderordnung? Hier die Auffassung des DRV (aus: Sicher rudern. Sicherheitshandbuch des DRV, 5. Aufl. 2017):

„Steuerleute sollten eine umfassende Ausbildung in der Bootshandhabung bekommen und über alle wichtigen Sicherheitsvorkehrungen und -maßnahmen informiert sein. Unerfahrene Steuerleute sollten nur unter Aufsicht erfahrener Betreuer ausfahren (nach Möglichkeit in Begleitung eines voll ausgerüsteten Begleitbootes) und wenn sie mit den Vorfahrts- und Befahrensregeln vertraut sind.“

Der Ruderbetrieb in unserem Club ist aktuell sehr lebhaft – mit jedem Ruderkilometer steigt theoretisch die Gefahr eines Unfalls. Wir wollen also alles tun, dass dieses theoretische Risiko so klein wie möglich bleibt. Die Gefahren auf dem Main als einer Binnenwasserstraße mit regem Schiffsverkehr sind jedoch immer vorhanden!

Deshalb werden in einem ersten Schritt seitens des Vorstands diejenigen identifiziert, die durch ihre Ausbildung als Übungsleiterin oder Übungsleiter Rudern die Qualifikation als Steuerleute erworben haben.

In einem nächsten Schritt werden weitere befähigte Personen (z.B. aktive Rennruderer, Jugendliche in leistungssportlicher Ausbildung, langjährig Erfahrene im Breitensport und verantwortliche Organisatoren von Ruderwanderfahrten) als Steuer- und Obleute benannt.

Für die zahlreichen Aktiven im Breitensport und in den Trainingsmannschaften, die auch in Zukunft sicher und verantwortlich rudern wollen, werden wir die Steuer- und Obleute-Ausbildung in unserem Verein anbieten. Informationen dazu gibt es in der Clubzeitung sowie auf unserer Homepage unter: http://arcw.de/sicherheit/.

Einen Eindruck von den Inhalten der theoretischen Ausbildung findest du jederzeit hier.

Hier findest du ein interessante Beitrag über Sicherheit von MRC-1880, die auf die DRV Webseite veröffentlich worden ist.

Gefahren im kalten Wasser

Die Temperaturen der meisten Binnengewässer in Deutschland übersteigen nur selten die 15°C Marke, meist liegen die Temperaturen deutlich niedriger.

Die lebensbedrohliche Kälteschockreaktion beginnt bei Wassertemperaturen unter 25 °C und hat ein Maximum zwischen 10 und 15 °C.

Die Funktionsfähigkeit der Hände ist bereits bei Wassertemperaturen unter 15° C stark eingeschränkt, was sich erschwerend auf die Selbstrettung auswirkt.

Deshalb:

  • Versichere dich, daß dein Boot voll schwimmfähig und in Ordnung ist.
  • Kenne und beherrsche die örtlich gültigen Regeln zur Vermeidung von Kollisionen und die Navigationsregeln
  • Trage weiße oder retroreflektierende Kleidung – in Mannschaftsbooten unbedingt auf dem Platz im Bug!
  • Prüfe den neuesten Wetterbericht und den Zustand des Wassers vor der Abfahrt – und fahre nicht raus, wenn die Bedingungen ungünstig sind oder werden, während du auf dem Wasser bist.
  • Eine Rettungsweste vergrößert eindeutig die Überlebens-Chancen. Ohne Rettungsweste bist Du gezwungen, Wasser zu treten oder zu schwimmen, um dich über Wasser zu halten, wodurch sich die Überlebenszeit halbiert.

 

Weitere Sicherheitsbestimmungen für 1er und 2er ohne fahren findest du hier.