Gold für Tom

Bei den Int. Deutschen Meisterschaften im Ergometerrudern über 30min hat Tom Kiesel von den Junioren bei den 20. Internationalen Deutschen Ergometermeisterschaften Gold errungen. Nachdem ihm die 2000m ErgoCup in Kettwig einige Tage zuvor nicht reichten, vertrat Tom vergangenes Wochenende in Starnberg erfolgreich den ARCW.

Im Finale der Leichtgewichte bis 18 Jahre sicherte er sich die Goldmedaille und den Titel des Deutschen Meisters über die 30 Minuten Distanz, wo es bei der für alle gleichen Zeitvorgabe um die erreichte Kilometeranzahl geht. Hier schaffte es Kiesel die in seiner Klasse „magischen“ 8000m mit 8158 Metern deutlich zu übertreffen und sprang damit verdient auf das oberste Siegertreppchen.

Nächstes Ziel werden dann die Vorbereitungsregatten in München und Hamburg sein, um sich optimal auf die im Juli stattfindenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U19 in Brandenburg vorzubereiten.

Bild: Kai Oppel

Frauenpower im ARCW

In unserer Halle begann das Jahr laut und motiviert. Der Januar 2019 stand nämlich auch im ARCW ganz unter dem Motto #GirlsonErgs. Der Ruderbedarfhersteller Concept2 hat bereits zum zweiten Mal in Kooperation mit dem Deutschen Ruderverband einen Ergometerwettkampf ausgeschrieben, der sich nur an die Frauen der Ruderwelt richtet. An vier Terminen im Januar hieß es, möglichst viele Frauen aus allen Altersklassen akquirieren und auf den Ruderergometern Kilometer machen. Jeweils in der Woche vom 8., 15., 22. und 30 Januar musste die dem Datum entsprechende Minutenanzahl abgerudert und die erruderten Kilometer mit Selfie dem DRV geschickt werden. Am Ende der vier aufregenden Wochen, erwarteten die über 2.000 Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland mit Spannung das Ergebnis und welcher Verein es mit seinen Frauen an die Spitze geschafft hat. Auf den Sieger wartete nicht nur ein Bericht auf der Seite des Deutschen Ruderverbandes, sondern auch ein begehrtes BikeErg als neues Trainingsgerät für den Verein wurde verlost sowie Überraschungspakete für die Teilnehmerinnen bereitgestellt.

 Für unsere Frauen hieß das viel Spaß und Schweiß und vier Wochen voller Teamgeist und Frauenpower. In jeder Woche wurde sich gemeinsam in der Sporthalle getroffen und gegenseitig angefeuert, dass die Fenster beschlagen waren und man sein eigenes Wort nicht mehr verstand. Im Vereinsranking hat der ARCW sich mit 41 Aktiven und 536.341 Metern auf Platz 12 errudert und darf sich somit stärkster Ruderverein Bayerns nennen. Mit einer so relativ geringen Aktivenzahl im Vergleich zu den anderen Vereinen, die mitunter 200 Teilnehmerinnen angemeldet hatten, ist das eine phänomenale Leistung. Unsere Mädels haben bereits jetzt beschlossen im nächsten Jahr erneut an den Start zu gehen und sich unter die Top Ten zu kämpfen.

Bild: Arne Piontek

ErgoCup Kettwig 2019

Am Samstag haben sich alle leistungsorientierten Sportler und die dazugehörigen Trainer noch zu einem letzten Training vor dem Ergo Cup getroffen bevor sich die Mannschaft mit beiden Bussen nach Kettwig aufmachte. Vor Ort haben wurden Zimmer in der Jugendherberge bezogen und gemeinsam gegessen. Am nächsten Morgen ging es dann nach einem knackigen Frühstück zur Schulturnhalle, in der die Ergomeisterschaft stattfinden sollte. Die Leichtgewichte ließen sich verwiegen und bis zum eigenen Start gab es noch genügend Zeit sich mental vorzubereiten und gegenseitig anzufeuern. Die Junioren absolvierten ihre Vorläufe, in der Pause gab es einen Ergotriathlon und später am Tag mussten die Senioren und Masters ran. Einige unserer ARCWler konnten persönliche Bestzeiten rausfahren und sich trotz der stickigen Luft sogar für die Finale qualifizieren. So konnte sich Joachim Agne bei den leichten Senioren an die Spitze setzen, Anna Kühne aus der Studentengruppe wurde Vizemeisterin und auch unsere Junioren Luis und Mathilda hatten gute Platzierungen im A-Finale.

Nach einem langen Tag, an dem sich beim Anfeuern nicht nur die Trainer heiser geschrien haben, ging es mit guter Laune, reduziert erworbenen Ergos und lauter Musik im Partybus zurück in die Heimat.

Sportlerehrung 2017 der Stadt Würzburg

Am Mittwoch, 28. 11. 2018 fand (endlich) die Sportlerehrung der Stadt Würzburg für das Jahr 2017 im Panoramasaal des CCW statt.Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake und der neue Sportreferent Achim Könneke führten gekonnt die Ehrungen durch. Besonders anschaulich und kurzweilig wurden die zahlreichen Ehrungen vor allem durch die umrahmenden Bilder an der Großleinwand. Hier ein besonderes Lob und Dank an Rainer Griebl!
Ein gutes Bild gab natürlich die große vollzählige Mannschaft des ARCW ab für die die Bühne doch fast zu klein war.

von links: Arne Heusser, Ines Weidle, Michaela Dennda, Miriam Mc Donogh, Arne Piontek, Christian Holzapfel, Mia Müller (stellvertretend für Anneke Mau),  Sebastian Kiesel, Anna Kühne (für Victoria Agne), Sarah Winkelmann, Sophie Holtmann, Bernd Pachtner, Marc Montero, Jens Hennings, Sina Schäfer, Joachim Agne, Stefan Heiduk, Andreas Holz, Jochen Kleinertz, Petra Ehinger.

Bocksbeutelregatta 2018 ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr war die Würzburger Bocksbeutelregatta ein voller Erfolg. Nicht nur dank des Arbeitsdienstes eine Woche zuvor, sondern auch durch die fleißige Hilfe vieler Mitglieder, konnten zahlreiche Gäste und Ruderer am Kuchen- und Essensbuffet schlemmen, hatten nie das Glas leer und genug Kraft Ihre Mitstreiter lautstark anzufeuern. Viele Gäste aus nah und fern kamen nach Würzburg, um sich auf der 4500m Langstrecke zu messen und aus den Weinbergen heraus Richtung Innenstadt zu fahren.

 

Bei strahlendem Wetter konnten sich auch die ARCW-Ruderer behaupten und ihren Heimvorteil ausnutzen. In jeder Sparte des Vereins – seien es die Kinder, Junioren, Trainingsmannschaft, Studenten, Master oder älteren Semester – wurde mindestens ein Sieg errudert, was insgesamt zu 20 Medaillen führte und zum späten Nachmittag hin gebührend gefeiert wurde. Mit viel guter Laune ließen noch viele Ruderer einen sonnigen und erfolgreichen Tag ausklingen und stießen mit dem ein oder anderen errungenen Bocksbeutel an.

Sicher Rudern – Anforderungen an Steuer- und Obleute

In der Ruderordnung des ARCW sind unter Punkt 3 die Anforderungen an Steuer- und Obleute festgelegt.

Was sind überhaupt Steuerleute im Sinne der Ruderordnung? Hier die Auffassung des DRV (aus: Sicher rudern. Sicherheitshandbuch des DRV, 5. Aufl. 2017):

„Steuerleute sollten eine umfassende Ausbildung in der Bootshandhabung bekommen und über alle wichtigen Sicherheitsvorkehrungen und -maßnahmen informiert sein. Unerfahrene Steuerleute sollten nur unter Aufsicht erfahrener Betreuer ausfahren (nach Möglichkeit in Begleitung eines voll ausgerüsteten Begleitbootes) und wenn sie mit den Vorfahrts- und Befahrensregeln vertraut sind.“

Der Ruderbetrieb in unserem Club ist aktuell sehr lebhaft – mit jedem Ruderkilometer steigt theoretisch die Gefahr eines Unfalls. Wir wollen also alles tun, dass dieses theoretische Risiko so klein wie möglich bleibt. Die Gefahren auf dem Main als einer Binnenwasserstraße mit regem Schiffsverkehr sind jedoch immer vorhanden!

Deshalb werden in einem ersten Schritt seitens des Vorstands diejenigen identifiziert, die durch ihre Ausbildung als Übungsleiterin oder Übungsleiter Rudern die Qualifikation als Steuerleute erworben haben.

In einem nächsten Schritt werden weitere befähigte Personen (z.B. aktive Rennruderer, Jugendliche in leistungssportlicher Ausbildung, langjährig Erfahrene im Breitensport und verantwortliche Organisatoren von Ruderwanderfahrten) als Steuer- und Obleute benannt.

Für die zahlreichen Aktiven im Breitensport und in den Trainingsmannschaften, die auch in Zukunft sicher und verantwortlich rudern wollen, werden wir die Steuer- und Obleute-Ausbildung in unserem Verein anbieten. Informationen dazu gibt es in der Clubzeitung sowie auf unserer Homepage unter: http://arcw.de/sicherheit/.

Einen Eindruck von den Inhalten der theoretischen Ausbildung findest du jederzeit hier.

Hier findest du ein interessante Beitrag über Sicherheit von MRC-1880, die auf die DRV Webseite veröffentlich worden ist.

2. DRV-Vereinsgespräch

Das 2. DRV-Vereinsgespräch hat am Mittwoch, den 16. August im ARCW stattgefunden.

Durch dieses Angebot nimmt der Verband verstärkten Kontakt mit den Repräsentanten der Vereine. Ziel dieser Informationsrunde ist es unter anderem, die generellen Anliegen der Vereine zu erfassen und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, aktuelle Themen zu diskutieren sowie Fragen zur Leistungssportreform zu beantworten.

Wir haben uns gefreut, dass der ARCW den Ort für das Treffen der südlichen Ruderclubs bereitstellen darf!