Ruder an der Spitze

Wer sind wir? Was macht uns aus?

Senioren hört sich zwar alt an, das sind wir aber gar nicht. Senioren B sind im Rudern die U23 Sportler, darüber startet man als Senior A in der altersoffenen Klasse. Wir sind also die, die es wirklich ernst meinen und größtenteils das Ziel haben, auf internationalen Wettkämpfen für Deutschland zu starten. Somit trainieren bei uns die Weltmeisterschaftsteilnehmer mit den 19 Jährigen zusammen, alle auf einer Augenhöhe und mit guten Möglichkeiten, von den Großen zu lernen.

Was bieten wir der Mannschaft?

Ein Start für die eigene Nation ist ein hohes Ziel, dass viel Mühe und Arbeit erfordert. Wir als Gruppe ziehen uns gegenseitig hoch im sportlichen Wettkampf und haben untereinander ein freundschaftliches Verhältnis, sodass jeder auch gerne zum Training geht. Dieser Spaß am Training ist auch uns immer noch wichtig. Wir kennen uns alle sehr gut über das gemeinsame Training, Trainingslager und Freizeitaktivitäten neben dem Sport. Deshalb sind wir für einander da, damit jeder das Beste aus sich rausholen kann.

Der Verein unterstützt hier, wo er kann. Er ermöglicht möglichst optimales Training, auch in Trainingslagern. Wenn jemand Chancen auf die Teilnahmen an einem internationalen Wettkampf hat, wird nichts im Wege stehen, was der Verein nicht ermöglichen könnte.

Was wird bleiben?

Dass jeder ehemalige Leistungssportler sportlich bleibt, kann man so erstmal nicht pauschal sagen. Was aber bleibt sind die Freundschaften in der Trainingsgruppe über die sportliche Karriere hinaus und gute Erinnerungen. Wer ehrgeizig im Seniorbereich Leistungssport betrieben hat, kann von sich normalerweise sagen, dass er akribisch auf seine Ziele hinarbeitet, sich selbst einschätzen und organisieren kann und dadurch Sachen die er anpackt, auch gut zu Ende bringen wird.

Wie läuft das Training in der Gruppe ganz konkret ab – wie ist das Rudern gestaltet?

Nein es gibt keine konkreten Zeiten. Jeder einzelne Sportler kommuniziert sehr eng mit seinem Trainer, wodurch eine individuelle Trainingsplanung ermöglicht ist. Die ganze Gruppe trifft sich zu ausgemachten Zeiten zwei bis fünf Mal in der Woche. Dazu kommen weitere eigenständige Wassereinheiten, Ergometertraining, Krafttraining und allgemein athletisches Training, bei dem man aus dem Boot rauskommt, wie Radfahren, Laufen, Schwimmen usw.. In Summe kommt man auf bis zu 25 Stunden Training in der Woche, zu dem man sich mit den Trainingskollegen verabredet.

Was genau an welchem Tag gemacht wird, gibt der Trainer durch einen Plan vor, der dann individuell auf jeden einzelnen angepasst wird.

Was erwarten wir als Trainer?

Also diesen Trainingsplan befolgen und alles ist gut? Jein. Am Anfang der Saison werden ganz klare Ziele gesteckt. Wir Trainer erwarten, dass man an diesen dranbleibt. Diese Ziele zu

stecken, erfordert Selbsteinschätzung. Darauf hinzutrainieren, Selbstdisziplin. Dies mit der Ausbildung, die wir als Trainer stets im Vordergrund sehen, unter einen Hut zu bekommen, erfordert Selbstorganisation. All diese Sachen sollte man mitbringen, oder schnell erlernen. Wir als Trainer helfen auch beim Erlernen dieser Sachen, sind immer offen für Probleme und wollen die Motivation oben halten. Wir rennen aber nicht ungefragt hinter jedem her oder zerren jemanden zum Training.


Trainer der Trainingsmannschaft

Johannes Krempel