Weltmeisterlicher Empfang

Am Samstag, den 29.09.2018 haben wir gemeinsam ab 17:00 Uhr auf dem Bootsgelände unseren frischgebackenen Weltmeister Joachim Agne mit Sarah und seinen Eltern erwartet. Die Kinder standen Spalier, der Sekt war gekühlt und gespannt haben alle den Goldjungen empfangen wollen. Endlich fuhr dann das Auto vor, es wurde laut applaudiert und sich gefreut. Nach einer kurzen Ansprache von Ingrid über den Werdegang von Joachim und wie ihn seine ersten Ruderversuche beim Riemenschneider-Gymnasium dann zum ARCW gebracht haben, wurde unser Weltmeister auch schon belagert und ausgefragt. Natürlich musste zwischen Bratwurst und Kuchen auch die schwere Goldmedaille herumgezeigt werden und ausgelassen haben wir gemeinsam auf ihn angestoßen.

Zwar war dieser kleine Empfang von Ingrid und Horst auf die Schnelle auf die Beine gestellt worden, aber es haben sich viele Mitglieder aus allen ARCW-Gruppen und unseren Nachbarvereinen versammelt, um Joachim mit viel Applaus und Glückwünschen zu empfangen. Nur weiter so und auf die nächste Saison!

Foto: Ingrid Laugwitz

Wiederauflage des traditionsreichen Mülheimer Boot Rennens

Am Wochenende stand die Stadt an der Ruhr wieder einmal mehr im Zeichen des Wassersports. Das Drachenbootfestival zog bei bestem Wetter wieder Tausende Aktive und Zuschauer in seinen Bann.

Eingebettet war dieses Jahr die Wiederaufnahme des seit Jahrzehnten ausgesetzten Ruderennens zwischen den Traditionsgymnasien Otto-Pankok-Schule und Karl-Ziegler Schule. Ausgetragen wurde das Rennen im Bezug auf die nun 120jährige Geschichte in historischen Booten, sogenannten Renngigs.

Gemeinsam waren beide Schülerruderriegen die Vorbereitungen angegangen. Zwar ist der sportliche Ehrgeiz durchaus da, aber man ist sich auch immer der gemeinsamen Geschichte bewusst. Beide Schulen und auch die Schülerrudervereine waren ursprünglich eine.

Für die Schüler begann der Tag schon früh. Zwar waren die selten gebrauchten Boote schon in den Vorwochen durchgesehen worden, aber dennoch wartete auf die Beteiligten jede Menge Arbeit. Riemen und Rollsitze wurden zum Steg gebracht, Auftriebshilfen und Leinen für die Schleusung vorbereitet. Letzte Justierungen am Ruderwerk wurden vorgenommen.

Dann gingen die Mannschaften aufs Wasser, begleitet von den ersten Schlachtenbummlern an Land. Es folgte die Schleusung, für viele der Jugendlichen eine neue Erfahrung. Dank des sehr umsichtigen Schleusenwärters lief sie aber, wie auch das Aufwärtsschleusen, nach getaner Arbeit, vollkommen problemlos.

Hektisch wurde es dann auf dem Regattaplatz. Die ersten Rennmannschaften saßen kaum im Boot, da wurden sie auch schon an den Start gerufen.

Das erste Rennen bestritten die Schüler der Mittelstufe Klasse 7-9. Gewonnen wurde es in einem Foto-Finish-Rennen von dem Schülerruderverein der Karl-Ziegler-Schule.

Auch im zweiten Rennen, dem der Oberstufenschüler konnte sich der Schülerruderverein durchsetzen. Nach einem Krebs am zu Beginn des Rennens mussten sich die OP-Eleven trotz fulminanter Aufholjagd klar geschlagen geben.

Im Vergleich der ehemaligen Schüler konnte sich dagegen die Otto-Pankok-Schule durchsetzen. Vor den Augen ihres ehemaligen Trainers und Protektors schlugen die zum Teil schon recht angejahrten Ex-Schüler ihre deutlich jüngere Konkurrenz.

Boote:

Otto Pankok Schule: Renngigachter „Linde“ Baujahr 1963, Bootswerft Empacher, übernommen vom „Akademischen Ruderclub Würzburg“, einer der letzten gebauten Achter dieses Typs.

Karl-Ziegler Schule: Renngigachter „Hagen“ Baujahr 1928, Bootswerft Pirsch, übernommen aus der Auflösung der Sammlung des südbayrischen Schifffahrtsmuseums.

 

Foto & Text: Classic Boat Club e.V.

Jugendwanderfahrt 2018

Die jährliche „Wanderfahrt“ der Jugend fand dieses Jahr vom 28. Juli bis 1. August und, nach fast einstimmigem Beschluss, ohne Boote statt und ging an den Brombachsee, genauer auf die Halbinsel in Absberg. Dorthin gelangten wir am Samstag mit der Bahn und dem Clubbus, da doch einiges an Gepäck anfiel.

Nachdem die erste Hürde genommen war und alle Teilnehmer, unter denen vom Kind bis Senioren und auch einigen auswärtigen Ruderern alles vertreten war, angekommen sind, mussten als erstes die Zelte aufgebaut und sich um Verpflegung gekümmert werden.

Nachdem dies auch erledigt war, blieb noch ein bisschen Zeit, um bei dem großartigen Wetter mit Temperaturen von meist über 30 Grad und Sonnenschein, Baden zu gehen.

Allerdings werden vier Tage nur Baden auch irgendwann langweilig und so ließen sich Hannes, Sarah und Marc einiges an Programm einfallen. Dieses reichte dabei von Geocaching über „Capture the flag“ zu Tretboot fahren. Außerdem wurde ein kleines Volleyballturnier ausgetragen, bei dem man, wie bei den anderen Aktivitäten auch, Punkte für sein Team sammeln konnte. Für das siegreiche Team wartete am Ende eine kleine Überraschung.

So verging die Zeit wie im Flug und am Mittwoch hieß es dann schon wieder im wahrsten Sinne des Wortes Zelte abbrechen, sodass wir uns auf den Weg zurück nach Würzburg machen konnten.

World University Championships: Joachim schlägt wieder zu

Obwohl er sich momentan mitten in der Vorbereitung auf die A-Weltmeisterschaften Mitte September befindet, bei denen er im LG MännerDoppelvierer antreten wird, konnte Joachim Agne bei den Weltwettkämpfen der Universitäten antreten und dort die Silbermedaille erreichen.

Ein Erfolg, der nicht nur seine ruderische Klasse beweist, sondern auch zeigt, dass er wie kaum ein Anderer die Ausbildung mit dem Hochleistungssport verbinden kann. Dieser Aufgabe müssen sich die meisten Ruderer stellen. Den Verantwortlichen des ARCW ist das bewusst; nun wurde die Förderung dieser dualen Karriere belohnt.

 

Foto: Christoph Fischer

DHM 2018

Deutsche Mastersmeisterschaften und Deutsche Hochschulmeisterschaften in Brandenburg: Am ersten Tag des großen Meisterschaftswochenendes, an dem auch die Großbootmeisterschaften ausgefahren werden, konnten zwei Siege errungen werden. Andreas gewann seinen Doppelvierer deutlich und auch Sina und Mia konnten mit den Wolfzwillingen vom WRVB als leichter Doppelvierer den schweren Doppelvierer auf den Hochschulmeisterschaften gewinnen. In diesem Vierer werden die Mädels auch die EUC in Portugal fahren.

Sina konnte am zweiten Tag auch den leichten Einer auf der DHM gewinnen und somit nicht nur den Vierer von Vortag, sondern auch den Einer für die EUG 2019 qualifizieren! Patrick rutschte knapp am Sieg und der Quali vorbei auf den zweiten Platz im leichten Einer. Trotzdem ein Platz auf dem Treppchen und ein tolles Ergebnis!

 

BW 2018

Bundeswettbewerb in München: Der ARCW ist mit einem leichtem Doppelzweier und einem Doppelvierer der Jungs vertreten.

Der kleine Jungsdoppelvierer mit Max, Henri, Leonhard, Mathis und Stm Leo bestritt teilweise seine erste Regatta. In einem spannenden Rennen in ihrem Finale konnten sie Erfahrung für die nächste Saison sammeln. Der leichte Jungsdoppelzweier mit Tim und David wurde im B-Finale dritter. Lange lagen sie auf Platz zwei, doch mussten sich am Ende dem dritten geschlagen geben. Damit ist auch die Saison für die Kinder (bis auf Bayerische) geschafft.

Am Dienstag wurde auch schon das Einsteigen im Einer geübt.

2018 World Rowing Cup II

Auch in Linz gibt es eine Medallie für den leichten Doppelvierer, in dem Joachim im Bug sitzt. Nachdem sie sich am Start vorlegen konnten, holten die Italiener auf und zogen ab 500 vorbei. Der Rest des Feldes konnte in Schach gehalten werden und Silber souverän verteidigt.
Konstantin muss morgen um 8:50 Uhr im B-Finale rudern. Lars und er verpassten im leichten Doppelzweier den Einzug in das Finale.

 

Foto: Seyb/DRV

BW-Qualli in Regensburg

Zwei Boote hohlen die BW-Qualli in Regensburg!

12 Kinder kämpften am Wochenende um die Qualifikation zum Bundeswettbewerb. geschafft haben diese der leichte Jungsdoppelzweier 13 und 14 Jahre mit Tim und David und der 12 und 13 Jahre Jungsvierer mit Max, Thomas, Leonhard und Henri, die Julia erfolgreich ins Ziel gesteuert hat, auf dem BW wird das aber Mathis übernehmen. Siege konnten drei eingefahren werden.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch!