Roseninselachter 2018 versinkt in Wind und Wellen

Die Roseninselregatta 2018, die sich von Starnberg aus 12 Kilometer zur Roseninsel und zurück erstreckt, stand in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Noch voller Eifer gen München gefahren, ohne großen Stau und Verzögerungen, wurden wir von unserem Stammitaliener stark enttäuscht. Sophies Geburtstag haben wir an diesem Abend aber dennoch mit Aperol und viel Kuchen gefeiert und freudig die kommende Regatta erwartet. Der Samstag startete dann mit bewölktem See und windigem Wellengang. Es wurde aber nicht besser und schon während der ersten Abteilung mussten vollgelaufene Boote gerettet werden.

Sophie Holtmann hat es mit Fabienne Kiesel und ihrem Achter in diesem Jahr als einzige fertig gebracht, eine Medaille zu errudern. Einige Gesichter des siegreichen Frauenachters dürften dem ein oder anderen auch noch aus der Bundesligazeit des sogenannten Dirndl-Achters (Rgm. München & Würzburg) bekannt sein. Kurz vor dem Startschuss der dritten Abteilung musste der MRSV Deutschlands größte Achterregatta abbrechen, da nicht nur Renn- sondern sogar Gigboote den Wellen nicht mehr standhalten konnten und die DLRG voll ausgelastet war. Der Master-Männerachter wurde vor seinem Start also sicher wieder an den Steg gelotst und unsere Studenten haben ihr Boot auf und direkt wieder abriggern müssen. Das kühle Bier im Biergarten bei Maisingen – ein absoluter Geheimtipp – und die Party danach, haben den Kummer über die ausgefallenen Rennen schnell vergessen lassen. Am nächsten Morgen war der MRSV so nett, uns einen seefesten Gigachter zu leihen und endlich konnten wir die Roseninsel vom Wasser aus auch einmal in Ruhe genießen.

 

Foto: Roseninsel-8er / Tobias Fernholz